Kunde & Herausforderung
Ein großes Finanzunternehmen in Deutschland betreibt eine hochkritische IT Infrastruktur mit besonders hohen Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und regulatorische Konformität.
Im Fokus standen mehr als 250 Datenbankinstanzen auf Basis von Oracle, MySQL und PostgreSQL. Wiederkehrende Replikationsprobleme, Storage Engpässe, Migrationsfehler und manuelle Betriebsprozesse führten zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft. Gleichzeitig standen interne Teams unter dem Druck, Stabilität, Compliance und Geschwindigkeit sicherzustellen.
Projekt-Ziele:
- Stabilisierung des 2nd-Level-Datenbankbetriebs
- Reduzierung operativer Risiken in mission-kritischen Systemen
- Verbesserung von Incident Response und SLA-Einhaltung
- Entlastung interner Teams im operativen Tagesgeschäft
- Automatisierung und Absicherung zentraler Betriebsprozesse
- Einhaltung regulatorischer Anforderungen im Finanzumfeld
Strategie
ServiceFactum übernahm die Verantwortung für den stabilen Betrieb und die Weiterentwicklung der Datenbankumgebung im Second Level Support. Statt einzelner Spezialisten wurde ein koordiniertes Delivery Modell mit klaren Zuständigkeiten, zentraler Steuerung und definierter Servicequalität aufgebaut.
Die Experten wurden in ein gemeinsames Setup integriert und durch ServiceFactum gesteuert. Dadurch reduzierte sich der Koordinationsaufwand auf Kundenseite deutlich und operative Themen konnten schneller und strukturierter bearbeitet werden.
„Auch in einem stark regulierten Umfeld liefern wir nicht einfach einzelne Spezialisten, sondern bringen Struktur, Steuerung und Verlässlichkeit in die operative Delivery.
So entsteht aus klassischer Staff Augmentation ein kontrolliertes, SLA-getriebenes Setup, das Risiken reduziert und interne Teams spürbar entlastet.“
Bernd Wandt, CEO and Onshore Delivery Manager at ServiceFactum
ServiceFactum stabilisierte den Datenbankbetrieb durch strukturierte Incident-Bearbeitung, systematische Analyse wiederkehrender Fehlerbilder und kontrollierte Betriebsprozesse.
Replikationsprobleme, Performance-Bottlenecks, Storage-Themen und Migrationsfehler wurden gezielt adressiert. Gleichzeitig wurden Wartungsprozesse wie Backups, Log-Management und Monitoring professionalisiert.
Kernmaßnahmen:
- Orchestrierung mehrerer Datenbankexperten in einem gesteuerten Delivery-Modell
- Stabilisierung von Oracle-, MySQL- und PostgreSQL-Umgebungen
- Schnellere Bearbeitung kritischer Incidents und Betriebsstörungen
- Automatisierung von PostgreSQL-Konfigurationen mit Ansible
- Sicheres Monitoring mit TLS und MFA
- Ausrichtung der Betriebsprozesse an Finanz-Compliance-Anforderungen
Die Datenbankumgebung umfasste mehr als 250 Instanzen auf Basis von Oracle, MySQL und PostgreSQL. Der Betrieb erfolgte in einer Unix- und Red-Hat-Infrastruktur.
Für Automatisierung und Konfigurationsmanagement wurde Ansible eingesetzt. Zusätzlich wurden Citrix, MFA und sichere Monitoring-Strukturen genutzt, um die hohen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen des regulierten Finanzumfelds zu erfüllen.
Ergebnisse & Vorteile
Durch die Zusammenarbeit mit ServiceFactum konnte das operative Risiko in einer geschäftskritischen Datenbanklandschaft deutlich reduziert werden. Die Stabilität des Betriebs wurde verbessert und Incidents konnten schneller bearbeitet und gelöst werden.
Auch Infrastrukturänderungen ließen sich kontrollierter und mit weniger Störungen umsetzen. Interne Teams wurden im Tagesgeschäft entlastet und konnten sich stärker auf strategische Initiativen konzentrieren.
Zusätzlich ermöglichte das gesteuerte Delivery Modell von ServiceFactum eine Kosteneffizienz von 40 bis 60 Prozent im Vergleich zu rein Onshore Setups, bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit und voller regulatorischer Konformität.